Stell dir vor, Depressionen wären einfach zu verstehen.

Von Anfang an.

Depression sichtbar und verständlich machen: Symptomaufstellung mithilfe visuellen Mindmappings - das ist KINTAYO®.

Visuelles Mindmapping als neues Tool in der Depressionsbehandlung

KINTAYO®

Person legt Karten auf einem Tisch, die Illustrationen von Frauen in verschiedenen Szenen zeigen.

KINTAYO® ist ein Therapietool für Therapeut:innen und Patient:innen in der Depressionstherapie, um Abwärtsspiralen, Trigger und Gedankenmuster zu erkennen.

Es unterstützt zudem beim Aufbau des emotionalen Zugangs und bei der Kommunikation über die Krankheit, vor allem am Anfang der Therapie.

KINTAYO® wirkt nicht nur in der Therapie selbst, sondern auch zwischen den einzelnen Sessions und auch nach Therapieabschluss, da die gewonnenen Erkenntnisse die Selbstwirksamkeit erhöhen und die Handlungsfähigkeit der Betroffenen nachhaltig wiederherstellen.

Wie wirkt KINTAYO®?

Durch die Anwendung von KINTAYO® in der Therapie kann verhindert werden, dass Patient:innen wiederholt in gleiche Muster fallen, ohne diese zu erkennen. Ebenfalls kann verhindert werden, dass Patient:innen die kausale Abwärtsspirale ihrer Symptome vollständig durchleiden und sich den ganzen Weg wieder zurück erkämpfen müssen. Das sorgt für nachhaltigere Therapieerfolge durch die Therapeut:innen sowie für das Gefühl der Wiedererlangung eigener Handlungsfähigkeit bei den Patient:innen.

KINTAYO® verbindet wissenschaftlich fundierte Therapieprinzipien mit der Sprache des Designs, um die Arbeit mit Depression für die Betroffenen, aber auch für Fachkräfte aus Psychologie, Therapie und Sozialer Arbeit zu erleichtern.

Produktübersicht

Das Produktportfolio von KINTAYO® beinhaltet zwei handillustrierte Kartendecks (Symptome & Achtsamkeitsaktionen), mehrere innovative Mindmapping-Methoden auf Basis visueller Externalisierung, sowie ein Tracking-Journal für Patient:innen. Letzteres wird 2027 durch eine Companion-App ergänzt werden.

KINTAYO® wurde in engem Austausch mit Psychotherapeut:innen und Betroffenen entwickelt und seither in mehreren Instituten validiert, wie der Psychotherapiepraxis Nick Paschenda, Würzburg, dem Universitätsklinikum Marburg-Gießen sowie dem IPSG Weitramsdorf.

  • KINTAYO® Kartendecks

    DAS MINDMAPPING-TOOL

    Zwei Kartendecks (à 50 Karten) zeigen die häufigsten Depressionssymptome nach ICD-11 und aktueller Fachliteratur sowie die gängigsten Selbsthilfeaktionen in der Depressionsbehandlung. Die Anleitung zeigt die verschiedenen Legemuster und Einsatzbereiche im Therapieverlauf auf.

  • KINTAYO® Journal

    DEPRESSIONS-JOURNAL FÜR PATIENT:INNEN

    Zum Notieren der Diagnosen, Medikation und der Erkenntnisse aus den verschiedenen Legemustern in der Therapie. Dadurch soll ein Notfall-Guide entstehen, der von den Patient:innen während akuter Depressionsschübe außerhalb der Therapie als Impulsgeber genutzt werden soll.

  • Geplant: KINTAYO® Companion App

    DIGITALE ERGÄNZUNG FÜR THERAPEUT:INNEN UND PATIENT:INNEN

    Geplant für 2027 als Ersatz für das gedruckte Journal und für digitales Krankheitsmanagement.

Hintergrund

Derzeit gibt es in Deutschland jährlich 5 Mio Depressionskranke, die als behandlungswürdig gelten. Davon hatten über die Hälfte bereits mindestens eine vorherige depressive Episode.

Aktuell gibt es nur 48000 Therapeut:innen, die diese Menschen behandeln können. Durch den rezidivierenden Charakter der Erkrankung, vor allem bei schweren Fällen, sind selbst bei erfolgreicher Akuttherapie über 50% der Patient:innen in Dauerbehandlung oder wieder aufgenommener Behandlung.

Wenn Depression nicht behandelt wird, kann sie suizidal enden. Im Schnitt begehen 15% der Depressionskranken Suizid. Umgekehrt sind 90% der Suizide in Deutschland auf psychische Erkrankungen zurückzuführen. Das bedeutet, dass 9 von 10 Selbsttötungen mit Depression oder einer anderen psychischen Krankheit in Verbindung stehen.

KINTAYO® kann den Erfolg der Depressionstherapie nachhaltiger gestalten und somit die Rückfallquote senken und dafür sorgen, dass sich Betroffene länger selbst helfen können, bevor sie die Hilfe eines:r Therapeut:in benötigen.